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Totengedenken vor 2400 Jahren: Die erst vor knapp 50 Jahren entdeckten Steinplattengräber von Paestum stellen eine archäologische Sensation dar. Im Martin-Gropius-Bau in Berlin sind sie jetzt zu sehen
Den Tod sollte man besser nicht herausfordern – schon gar nicht durch die voreilige Vorbereitung von Grabstätten für Menschen, die noch unter den Lebenden weilen. Nach dieser Maxime handelten auch die Lukaner, ein italischer Stamm, der im 5. Jahrhundert vor Christus das Gebiet um die südlich von Neapel gelegene Stadt Paestum bewohnte. Wenn dann jedoch wirklich einmal ein Angehöriger dieser relativ wenig erforschten antiken Hochkultur das Zeitliche segnete, war stets Eile geboten. Die rasch einsetzende Verwesung erforderte schnelles Handeln. Gleichzeitig jedoch waren die Lukaner höchst anspruchsvoll, was die künstlerische Gestaltung der Gräber ihrer Toten anging, besonders, wenn diese der Aristokratie angehörten. Ihre Gräber wurden binnen kürzester Zeit aus tonnenschweren Steinplatten errichtet, frisch gekalkt und in aufwändiger Freskomalerei mit Darstellungen aus dem Leben des Verstorbenen verziert. ...mehr
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 | Journal
Debattieren in den Alpen: Internationale Sammler und Kunstliebhaber treffen sich Anfang September bereits zum dritten Mal zum entspannten Reden über Kunst im Hotel Castell im schweizerischen Zuoz
Die Straße schlängelt sich durch das gebirgige Engadin, schraubt sich auf 1.800 Meter Höhe. Hier liegt zwischen den Nobelorten St. Moritz und Pontresina das kleine Örtchen Zuoz. Über dem Dorf thront ein mächtiger, burgartiger Bau: Das Hotel Castell. Es ist ein Ort, an dem man ...mehr
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 | Auktions-Vorbericht
Design, eine Murano- und zwei Afrika-Sammlungen bei Quittenbaum in München
Quittenbaum macht den Anfang. Gegen Ende der Sommerpause läutet der Münchner Auktionator, im vergangenen April zehn Jahre alt geworden, mit seiner Designauktion die neue Saison ein – und das mit der Auktionsnummer 75! Zusätzlich zu den fast 440 Möbeln, Lampen, Vasen und sonstigen Einrichtungsgegenständen der ...mehr
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 | Ausstellung
Clara Siewert in Regensburg wiederentdeckt
Wieder ist eine Künstlerin neu zu entdecken – und das, obwohl sie zu ihrer Zeit durchaus zu den bekanntesten Vertreterinnen ihres Berufsstandes gehörte. Bereits 1900 wird Clara Siewert als außerordentliches Mitglied der Berliner Secession geführt und drei Jahre später als „ordentliches“ Mitglied, neben Käthe Kollwitz, ...mehr
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 | Ausstellung
Zeichnung als Prozess im Essener Museum Folkwang
Sie läuft schon seit Ende Juni und zieht immer wieder Besucher an – leider nur wenige. Es ist ein schwieriges Feld, an das sich Kurator Tobias Burg herangewagt hat: Die Zeichnung, insbesondre die zeitgenössische, ist für viele Kunstliebhaber ein noch immer oft unbegreifliches Terrain in ...mehr
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