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Am 24.04.2010 Auktion 31

© Auktionshaus Lehr

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The Indian / Michal Jankowski

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© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


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Erich Reiling

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© Kunsthandel Hubertus Hoffschild

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Marktberichte

Koller offeriert die exquisite Sammlung mit Zürcher Porzellan des Arztes René Felber

Arme Bettler, lustige Türken und fesche Kavaliere

Türkengruppe, Zürich, um 1770

Die Porzellanabteilung innerhalb der Auktionswoche von Koller listet für den 22. März einige zwar kostbare, aber auch gängige Stücke wie eine Meißner Kaffeekanne mit Goldmalerei der Augsburger Werkstatt von Abraham Seuter um 1720/24 für 35.000 bis 40.000 Franken, einen Walzenkrug mit reliefierten asiatischen Blütenzweigen und ...mehr

17.03.2010

Moderne Kunst gemischt mit eine paar Alten Meistern bei Hassfurther in Wien

Vergänglichkeit des Lebens und Todessymbolik

Alfons Walde, Bergweiler, 1935

Ohne Alfons Walde geht nichts im Wiener Auktionshaus von Wolfdietrich Hassfurther. Auch bei der Versteigerung am 25. März bestreiten drei ausgezeichnete Landschaften in Öl sowie mehrere Menschenbilder wieder den Anfang eines ausgesuchten Querschnitts durch die Malerei der österreichischen Moderne. Von 1935 datiert ein kleiner „Bergweiler“, dessen frühlingshafte Sonnigkeit die sonntäglich herausgeputzten Bewohner zu einem Spaziergang einlädt (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Zwei Jahre zuvor hatte Walde der formale Gegensatz zwischen saftiggrünen Almen, die sich wie weibliche Körperformen auf und ab bewegen, und den zackigen weißen Gletschern am Horizont gereizt (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). 1922/23 entstand ein Blick auf die Bärnstattkapelle zum Leidenden Heiland am Wilden Kaiser nahe dem Hintersteiner See. Deutlich macht sich in diesem Gemälde noch ein expressionistischer Zug bemerkbar (Taxe 40.000 bis 70.000 EUR). Unter den Menschenbildern sind ein 1923 datierter Vorentwurf zu dem Gemälde „Begegnung“ und eine von mehreren Fassungen des „Bauernsonntags“ von 1920 zu nennen (Taxe je 40.000 bis 60.000 EUR), ferner mehrere Aktdarstellungen wie eine auf einer weißen Decke und grüner Wiese liegende nackte Frau und zwei Rückenakte auf Vor- und Rückseite eines Blattes von 1918 (Taxen zwischen 25.000 und 40.000 EUR). ...mehr

15.03.2010

Ältere Malerei, Grafik und Zeichnung bei Koller in Zürich

Vögel müssen leiden

Francesco Guardi, Canale Grande mit Blick auf den Fondaco dei Turchi

Die ganz dicken Fische sind Koller diesmal nicht ins Netz gegangen: Die Frühjahrssaison lässt das Zürcher Auktionshaus mit Gemälden Alter und Neuerer Meister sowie russischer Kunst am 26. März eher ruhig angehen. 400.000 bis 600.000 Franken lautet der höchste Schätzpreis, den die Experten diesmal vergaben. Der Ausgezeichnete ist ein Duo von Capricci des venezianischen Meisters Michele Marieschi. Zu sehen sind improvisierte Architekturelemente, im einen Fall ein römischer Triumphbogen mit einem Kloster im Hintergrund, im anderen Fall eine Reihe verschiedener Bauten an einem Kanal entlang, darunter ein leicht ruinöser Baldachin mit gotischen Spitzbögen. Virtuos sind diese Fantasien mit Pinsel und Finger auf die Leinwände gezaubert. Der venezianischen Rokokomalerei gehörte auch Francesco Guardi an: Wie gewohnt impressionistisch hingetupft ist ein Blick über den Canal Grande auf den Fondaco dei Turchi mit zahlreichen Personen im Vordergrund. Er ist günstig mit 150.000 bis 200.000 Franken veranschlagt. ...mehr

14.03.2010

Das Publikum honorierte die „Meisterwerke“ zum Jahresauftakt im Wiener Kinsky

Qualität triumphiert

Arnulf Rainer, Ohne Titel, 1951

Mit einem streng an der Qualität der Objekte orientierten Angebot startete das Wiener Auktionshaus Kinsky am Dienstag ins neue Jahr – und das hat den Käufern gefallen. Wie Perlen an einer Kette reihten sich die „Meisterwerke“, so der Titel der Versteigerung, aneinander und boten dem Publikum kaum eine Verschnaufpause. Es honorierte die rigide Auswahl, zeigte sich vor allem bei der Klassischen Moderne, dem Jugendstil und der Zeitgenössischen Kunst spendabel und hob so manchen Künstler auf das Siegtreppchen des Auktionsrekords. Mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von knapp 71 Prozent gab sich das Kinsky genauso hocherfreut wie mit dem Umsatz von brutto 5,9 Millionen Euro. Nun will man jährlich eine zusätzliche Auktion veranstalten, bei der wir nur das Beste aus allen Sparten, das der Markt aktuell zu bieten vermag, zum Aufruf kommt. ...mehr

05.03.2010

Mit Max Liebermann und Silberwaren tut sich diesmal der Münchner Versteigerer Art & Auktionen hervor

Berliner Leben

Max Liebermann, Colomierstraße in Wannsee mit Gemüsehändlern, 1924/33

Seit 1916 bewohnt Max Liebermann eine Villa in der Colomierstraße 3 am Wannsee in Berlin und verewigt das ruhige Dasein in der noblen Wohngegend in zahlreichen Bildern von Haus, Garten und See. Zwischen 1924 und 1933 tut er einen Blick in die baumbestandene Allee vor seinem Anwesen und reichert sie mit einem Auto und einigen Gemüsehändlerinnen an. Das umtriebige gesellschaftliche Leben in einem der zahlreichen Gartenlokale an der Havel nimmt er für ein zweites Werk in Anspruch. Aufgrund einer Fotografie Herbert Sonnenfelds, die das Gemälde auf der Staffelei im Atelier des Impressionisten zeigt, kann der Liebermann-Experte Matthias Eberle es exakt ins Jahr 1933 datieren. Schon allein aufgrund ihres Schätzpreises stehen die beiden flotten Gemäldeskizzen Liebermanns über dem Rest des Programms, das der Münchner Versteigerer Art & Auktionen für den 19. März zusammengestellt hat: Mit 70.000 Euro ist die „Colomierstraße in Wannsee mit Gemüsehändlern“ und gar mit 100.000 Euro das „Gartenlokal an der Havel unter Bäumen“ ausgezeichnet. ...mehr

05.03.2010

Die TEFAF in Maastricht schafft es wieder, einem prinzipiell eher trägen Markt den Takt vorzugeben. Nach einigen Jahren des Stillstands Anfang des Jahrzehnts, wagt die Königin der Messen, dem Wettbewerb den Kampf anzusagen, ohne daß man es ihr übel nehmen kann.

Stabile Werte in behutsamem Wandel

Cornelis Cornelisz van Haarlem, Portrait eines Mannes, 1580er Jahre

Man hatte sich fast schon daran gewöhnt, daß die Zeitgenössische Kunst von einem Rekord zum nächsten jagt, während die Alten Meister und Antiquitäten zur Nische verkommen. Doch mit der Finanz- und Wirtschaftskrise war die große Sause plötzlich zuende. Bleibende Werte sind wieder gefragt, und wer ...mehr

16.03.2010

Champagnerlaune und lange Gesichter: Die Art Rotterdam ging am Wochenende mit gemischten Gefühlen zu Ende. Die auf Design spezialisierte Schwestermesse Object Rotterdam sucht noch nach einem klareren Profil

An der Schnittstelle von Kunst und Design

Brodie Neill, Remix

Dichter Nebel hing in den vergangenen Tagen über Rotterdam und ließ zeitweise die Erasmusbrücke, die über die Nieuwe Maas führt und das Zentrum der Stadt mit dem städtebaulichen Entwicklungsgebiet Kop van Zuid verbindet, im Nichts verschwinden. 12.000 Besucher, das sind rund 500 weniger als 2009, kamen zur elften Art Rotterdam in das lichtdurchflutete und elegante ehemalige Kreuzfahrtterminal der Holland-Amerika-Linie. Viele von ihnen besuchten auch die zweite Ausgabe der Parallelmesse Object Rotterdam, die von denselben Veranstaltern ausgerichtet wurde. 76 niederländische und internationale Galerien nahmen in diesem Jahr an der Art Rotterdam teil. Messedirektor Fons Hof findet diese Anzahl an Teilnehmern, die bequem im Cruise Terminal Platz finden, ideal: „Wir wollen nicht wachsen. Es ist besser, man bleibt bei der Anzahl von ungefähr 75 Galerien und das bei einem guten Niveau.“ Es gibt also keinen Anlass, den Veranstaltungsort zu wechseln, im Gegenteil: Die Messe kann damit punkten. Fons Hof: „Das Gebäude funktioniert wie eine Trademark. Viele ausländische Sammler kommen gerade deswegen.“ ...mehr

Die Arte Fiera Bologna schloss am vergangenen Sonntag mit soliden Umsätzen ab

Die Zukunft liegt im Internet

Massimiliano Nazzi, Shiva Trash, 2009

Davide Gallo lebt in Berlin. Davide Gallo kommt eigentlich aus Mailand und spricht kein Wort Deutsch. Selbst nicht nach drei Jahren Berlin. Davide Gallo ist Galerist. Sein Ladenlokal liegt in der Linienstraße. Sehr angesagt. Trotz der tollen Lage ist die Raummiete gering. Einer von vielen Gründen, warum Davide Gallo nach Berlin kam. Davide Gallo ist ein radikaler Verfechter von Kunstverkäufen via Internet. Sein letztes großes Geschäft, so erzählt er, lief sogar via SMS mit einem Kunden aus Russland, der das Kunstwerk nur im Internet sah und dann alle weiteren Verhandlungen per SMS führte. Bis hin zur Überweisung des Kaufpreises über eine Bank in Shanghai. So sieht für ihn die Zukunft im Kunstgeschäft aus. Trotzdem nahm er nun schon zum dritten Mal an der Arte Fiera in Bologna teil und das mit durchwachsenem Erfolg. Aber Italien ist nun mal seine Heimat, und Massimiliano Nazzi ist italienischer Künstler mit der Vorliebe zum Alttagsschrott, den er zu witzigen Installationen verbaut. ...mehr

„Antique & Kunstmesse Düsseldorf“ läutet den Messereigen 2010 in Deutschland ein

Auf solidem Fundament

Fritz Heiden, Lyrasekretär, um 1820

Messen sind Verkaufsschauen. Es geht hier ums Geschäft. Auch am sogenannten Schreibtisch des Ruhrgebietes, in der Landeshaupt- und Akademiestadt Düsseldorf, wird viel Geld für Kunst ausgegeben. Neben großen Firmensammlungen wie bei Henkel oder E.ON stellen auch zahlreiche vermögende Industrielle ein großes Klientel von Käufern. Da scheint die Ausrichtung einer Kunstmesse im Grunde logisch. Nach vielen Vorläufern hat sich die „Antique & Kunstmesse Düsseldorf“ nun trotz Wirtschaftskrise erfolgreich etabliert. Heuer vereint die mittlerweile vierte Ausgabe 92 Aussteller. Nicht nur ökonomisch, sondern vor allem altersbedingt ist das Ausscheiden von 26 Vorjahresteilnehmern zu werten, denen 18 Neuzusagen gegenüberstehen. Neun Händler aus dem benachbarten Ausland, den Beneluxländern und Frankreich, bereichern die schwerpunktmäßig um Niederrhein beheimatete Ausstellerszene. ...mehr

Die Art Rotterdam und die Object Rotterdam gehen an den Start

Schluss mit Winterpause

auf der Art Rotterdam 2009

Wenige Tage nach den Italienern, die mit der Arte Fiera Bologna Ende Januar den europäischen Messereigen für zeitgenössische Kunst eröffnen, starten auch die Niederländer ins neue Messejahr 2010: Vom 4. bis 7. Februar finden die beiden Messen Art Rotterdam und Object Rotterdam statt. Veranstaltungsort der Art Rotterdam ist wie in den vergangenen Jahren das historische Kreuzfahrtterminal der Holland-Amerika-Linie nahe der markanten Erasmusbrücke. In diesem Jahr ist Co-Direktor Fons Hof, der seit 2000 gemeinsam mit Michael Huyser die Art Rotterdam organisiert hatte, alleinverantwortlich für die Kunstmesse und die parallel stattfindende Designmesse Object Rotterdam, die im letzten Jahr Premiere feierte. Sein bisheriger Partner Huyser wechselte im vergangenen April als neuer Direktor an das Zuiderzee Museum in Enkhuizen in der nordholländischen Region West-Friesland. ...mehr







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